kranke schafe können nicht springen

Veröffentlicht am 12. August 2009

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Zehrt an mir. Nach kurzer Zeit schon wieder so kaputt. Krank. Das Stechen im Kopf drückt auf mein Selbstmitleid. Ein Bett und eine warme Decke wären jetzt wohl das Beste. Vielleicht auch einfach nur eine bekannte Hand, die die Stirn durch ihren Puls heilt. Eine nette Geste. Ein nettes Wort. Es fehlt. Wache auf und alles wird gut sein. Oder dein Fiebertraum trügt dich, führt dich aus und schuckt dich ins Verderben. Falsche Trugschlüsse. Mach, dass es aufhört. Der wummernde Puls durchschneidet meine Nerven. Wehmütige Mitleidsfabel. Lesen werden oder gelesen sein. Wenn ich gut wäre, wären die Anderen krank? Ich lege die Hand auf deine Backe. Temperatur der Gedanken, die in endlosen Schleifen umherdrehen. Ein Sturm wütet. Doch irgendwann hört alles auf. Selbst das stärkste Herz wird stillstehen. Optimismus als Droge. Am Besten direkt ins Blut. Am Besten ohne Zögern. Am Besten Alle. Es gibt keine Steigerung vom Besten. Krankhaft verstörend. Ferne, Widerspruch, Zuneigung.

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